Kreativer Stratege.
Strategischer Kreativer.

Einer guten Idee ist es egal, wo und wann im Prozess sie entsteht. Manchmal erarbeitet man zuerst eine Positionierung, welche zum Sprungbrett für eine grosse Aktivierung wird. Manchmal entsteht als Erstes eine Kommunikationsplattform mit einer solchen Kraft, dass sie die gesamte Markenstrategie beeinflusst.

Auch den Kunden, für die ich gearbeitet habe, ist es egal, was zuerst da war: eine Idee für die Strategie, eine Idee für das Design, oder eine Idee für die Aktivierung. Hauptsache ganzheitlich. Das setzt voraus, dass man von Anfang an bis ganz ans Ende denkt. Oder eben umgekehrt.

Normalerweise denkt der Stratege vor und der Kreative nach. Aber wenn sich beide Fähigkeiten gleichwertig ergänzen sollen, dann arbeitet man mit Thomas Wildberger.

Ich biete

Für Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen

Ich entwickle und schärfe Marken, erarbeite Kommunikationsstrategien und Gesamtkonzepte – von der Analyse und Positionierung über Strategie und Konzeption bis zur Umsetzung und Aktivierung. Idealerweise ganzheitlich, sodass am Ende alles zusammenspielt. Punktuell kümmere ich mich aber gerne auch um einzelne Bereiche wie beispielsweise Creative Campaigning.

Ich begleite Führungspersonen als ehrlicher Sparringspartner und gebe eine unabhängige zweite Meinung zu bestehenden Auftritten und Konzepten oder werfe einen neutralen Blick von aussen auf etwaige interne Herausforderungen.

Wenn es für gewisse Aufgabe zusätzliche Kompetenzen braucht, hole ich gezielt den oder die richtigen Spezialisten aus meinem interdisziplinären Netzwerk dazu.

Für Kommunikations- und Werbeagenturen

Eine meiner grosser Stärken ist, aus etwas Gutem etwas noch Besseres zu machen. Ich unterstütze Agenturen dort, wo zusätzlich kreativ-strategische Erfahrung oder Kapazität gefragt sind: bei Pitches, in der Neugewinnung oder Weiterenwicklung von Kunden und Projekten oder bei der Konzeption und Moderation von Workshops für Teams und Kunden.

Für das, was nötig ist

Ich steige ad hoc ein oder begleite ein Projekt über längere Zeit. Unkompliziert, auf Augenhöhe und immer mit dem Anspruch, gemeinsam zu einer relevanten, glaubwürdigen und differenzierenden Lösung zu kommen.

Ich war, bin, kann

Vom KV-Lehrling bei der Migros über CEO der Publicis Gruppe Schweiz bis zum Partner bei der internationalen Markenberatung Prophet.

Dazwischen Texter, Pamela Anderson, Creative Director, Freelancer, Agenturinhaber, Chief Creative Officer, Chief Editor, Mitglied ADC Deutschland, Dozent Miami Ad School, Präsident ADC Switzerland und Werber des Jahres.

Und jetzt:

Die komplette Expertise sowie ein umfassendes Netzwerk aus über 30 Jahren Erfahrung in der Kommunikations-, Werbe- und Consultingbranche in einer Person.

Ich habe diese Cases mitverantwortet:

UBS

Wenn eine Kampagnenidee zur Positionierung des grössten globalen Vermögensverwalters wird

Am Anfang stand eine Idee: Banking is our craft. Entwickelt bei Prophet in einem dreiköpfigen Team, zunächst als kommunikative Antwort auf eine aussergewöhnliche Situation. Denn mit der Übernahme der Credit Suisse musste die UBS nicht nur zwei Unternehmen und Kulturen zusammenführen. Es ging auch um die Frage, wofür eine der traditionsreichsten Banken der Welt in Zukunft stehen will.

Banking is our craft gab darauf eigentlich gar keine so ungewöhnliche Antwort. Denn auch Banking, wo mit Geld als Material gearbeitet wird, ist als Handwerk zu verstehen. Das bedeutet: Man muss es von der Pike auf lernen, sein Können über Jahre entwickeln und beherrschen. Es braucht Wissen, Erfahrung, Präzision und Sorgfalt. Genau daraus entsteht, was für eine Bank entscheidend ist, nämlich Qualität und Vertrauen. Gleichzeitig schlägt das «Craft» die Brücke zur Schweizer Herkunft und ihren Werten.

Die Stärke der Idee liegt deshalb nicht nur in ihrer kommunikativen Kraft, sondern in ihrer strategischen Substanz. Banking is our craft ist viel mehr als ein Kampagnengedanke. Es beschreibt, was die UBS verkörpert, wie sie ihre Aufgabe versteht und welchen Anspruch sie an sich selbst stellt. Mit diesem Potenzial wurde die Idee zur Positionierung eines weltweit agierenden Unternehmens.

Gemeinsam mit Publicis wurde der Gedanke in die globale Kampagne übersetzt. Mit UBS House of Craft und UBS Craftmakers wurde er darüber hinaus zu einer Plattform weiterentwickelt, die «Craft» in diversen Metiers über klassische Werbung hinaus erlebbar macht.

Mit mir Beteiligte: Prophet, Publicis TeamUBS, Fabian Esslinger, Thomas Schöb

20 Minuten

Wenn Sexiness zum Anspruch an die ganze Marke wird

Lesen macht sexy. Diese Kampagnenidee basiert auf einer einfachen Wahrheit: Wer liest, weiss mehr. Kann demzufolge mitreden, ist aufmerksam und interessiert. Der konzentrierte Gesichtsausdruck von Lesenden wirkt zudem gemäss Studien attraktiv. Oder etwas pointierter gesagt: sexy.

Die Idee dachte von Anfang an eine strategische Ausrichtung zu Ende. Sie gab den Anstoss, nicht nur die Kommunikation, sondern auch das Produkt und die ganze Marke attraktiver zu machen. «Lesen macht sexy» sollte demnach nicht nur für die Leserinnen und Leser gelten, sondern zum Anspruch an 20 Minuten werden, indem etwa auch die Inhalte relevanter und zeitgemässer wurden. Das gilt insbesondere für eine junge Zielgruppe, die Nachrichten längst anders konsumiert als zu Zeiten der Pendlerzeitung – dem Start von 20 Minuten.

Der Entscheid, sich von der Printausgabe zu verabschieden, bedingte den konsequenten digitalen Auftritt von 20 Minuten. Inhaltlich entstand mit «Your perfect content mix» eine Mischung aus News, Unterhaltung, Inspiration und journalistischer Substanz, ergänzt um neue Angebote wie wöchentliche Artikel von The Economist. Dass dieser Mix ankommt, zeigt die uneinholbare Stellung von 20 Minuten als reichweitenstärkstes Medium des Landes.

Mit diesem Schritt wurde auch das Erscheinungsbild radikal aufgefrischt. Ausgangspunkt blieb eines der prägnantesten Markenzeichen von 20 Minuten: die blaue Kachel. Sie wurde zum gestalterischen Prinzip des neuen digitalen Auftritts und zieht sich von Logo, Typografie und Farben bis zu Motion Design, App und Website.

Mit mir Beteiligte: Prophet, Fabian Esslinger, Thomas Schöb

SWISS

Wenn kleine Unterschiede eine Airline wieder gross machen

Als Teil der deutschen Lufthansa Gruppe sollte die SWISS umso deutlicher zeigen, was sie war und bleiben wollte: eine Schweizer Airline. Die strategische Idee dafür: The little big difference.

Das Schweizerische findet sich dabei oft in den kleinen Dingen. In Eigenheiten, die uns von anderen unterscheiden und auf die wir auch ein bisschen stolz sind. Zum Beispiel die drei Küsschen zur Begrüssung statt nur zwei. Oder dass Chef-Flugbegleiter nicht Purser, sondern Maître de Cabine genannt werden.

The little big difference hatte damit strategisches Potenzial und eine weit über eine Kampagne hinausreichende Tragweite. Die Idee wurde zur Positionierung der gesamten Marke und transportierte das Image einer Airline, die sich über die vielen typisch schweizerischen Details definiert. Die machen sie besonders wie das unverkennbare «Grüezi», mit dem Gäste beim Einsteigen in ein Flugzeug empfangen werden.

Und wenn das Schweizerische die Marke ausmacht, sollte es auch im Claim stehen. So entstand Made of Switzerland.

Der Gedanke zog sich während 10 Jahren durch die gesamte Airline vom Service über die Kommunikation bis zum Design, welches natürlich schweizerischer gar nicht sein kann: reduziert, präzise und unverwechselbar.

Und schliesslich ging es auch um ein Stück Schweizer Identität. Nach dem Grounding der Swissair trauerten viele ihrer alten Airline noch lange nach. Made of Switzerland half entscheidend mit, dass die SWISS wieder zu unserer Airline wurde und die Herzen der Schweizer zurückeroberte.

Übrigens: Auch der aktuelle Claim SWISS all the way führt den Grundgedanken von damals konsequent weiter.

Mit mir Beteiligte: Publicis Zürich

Weitere Cases aus Geheimhaltungsgründen nur auf Anfrage.

Und hier geht’s zu Arbeiten aus meiner Zeit als Werber.